JETZT & BALD
Die Katze auf dem heissen Blechdach / Tennessee Williams

blechdach

Ich freue mich, hier meine dritte Tennessee Williams-Arbeit mit Frank Behnke ankündigen zu können:
Nach den Mutterfiguren Esmeralda Critchfield in „Frühlingsstürme“ und Fern Pilcher in „Licht unter Tage“, zwei weitgehend unbekannten Frühwerken und deutschen Uraufführungen, nun BIG MAMA aus dem Klassiker „Die Katze auf dem heißen Blechdach“.
Jetzt fehlt nur noch Blanche, Frank…

Premiere: 16.9.2017 19:30 Uhr im Theater Münster
Regie: Frank Behnke

Infos und Termine...
Wiederaufnahmen

wiederaufnahmen

MutterHabenSein geht nach über 50 Vorstellungen in die sage und schreibe 5te Verlängerung und jetzt sind die Mütter auch auswärts unterwegs. Ich bin mächtig stolz auf diese Arbeit und die tollen Ladys.

MUTTERHABENSEIN und denk. sie lebt und siehet dich

1.10. Heidekrug, Coermühle 100, Tel.: 0251-16 20 444
10.11. Theaterfestival Emsdetten
24.11. Heidekrug
30.11. Kloster Bentlage Rheine
1.12. Heidekrug

Mehr Infos auf unserer Website:
www.mutterhabensein.de

Und auch werde ich nimmer müde mein Publikum mit Hannah in die vermeintlich bunte Welt der Drogen zu entführen. Ich nähere mich der 170. Vorstellung!

Welche Droge passt zu mir?
Eine Einführung von Kai Hensel
Regie: Andreas Robertz

Weinstube Joducus, Finkenstr. 17, Tel.: 0171 450 99 50
Samstag, 21.10.
Samstag, 11.11.
Samstag, 2.12.
jeweils 20 Uhr

www.weinstube-joducus-muenster.de

Und last but not least: Aufgrund des großen Erfolges geht nun „MenschMünsterMensch - Die Liveserie“ im Kammertheater „Der kleine Bühnenboden“ in die 2. Staffel. Jeder Abend eine neue Premiere mit den authentischen Geschichten der unterschiedlichsten Münstermenschen.

Kammertheater Der kleine Bühnenboden, Schillerstr. 48 a
Sonntag, 24.9.
Sonntag, 26.11.
Sonntag, 10.12.
jeweils 18 Uhr

Kartenverkauf online

Mehr Infos auf:
www.muenstermensch.de und auf youtube
La Révolution - Wir schaffen das schon / Joël Pommerat

la revolution

Hiermit möchte ich ein unfassbar tolles Stück des französischen Autors Joël Pommerat, La Révolution - Wir schaffen das schon, in der Regie von Stefan Otteni ankündigen. Ich freue mich so sehr, dass ich endlich mit ihm arbeiten kann. Und in der Kombination ist es das, was ich am Theater liebe und suche. Das Stück und auch wir versuchen etwas über die Schwierigkeiten, die Kompliziertheit und Komplexität von Demokratie zu erzählen und das auf eine Weise, die uns nicht zu Experten, sondern zu Fragenden und Ringenden macht. Unsere Bühne ist das große Haus mitsamt dem Zuschauerraum, die thematische Folie ist die französische Revolution, die Zeit ist heute.

Pommerat sagt: „ Ça Ira erzählt das Erlernen, die Schaffenskraft und die Schwierigkeiten, die auftreten beim Errichten eines demokratischen Gebildes. Die Dynamik der Ereignisse und einige Figuren des Textes sind von der historischen Revolution inspiriert, aber es ist keine Rekonstruktion von 1789. Es ist ein Rahmen, der beim untersuchen der menschlichen Konflikte hilft, der uns erlaubt den politischen Kampf zu zeigen, den Moment an dem sich alle Teile der Gesellschaft einbringen und sich anstrengen, an dem sich zusammenballt und Raum nimmt, an dem erfunden wird, was wir heute Politik nennen. (…) Was heißt zusammen leben? Welche Verbindungen schaffen wir zwischen den Menschen und der Gesellschaft? Wie organisieren wir uns um zu überleben, um Gemeinsames zu schaffen, um sich zu verteidigen, um eine gerechtere Gesellschaft zu erreichen? Es sind vor allem Fragen, die sich durch den Abend ziehen, nicht Antworten."

Das ist es, was mich überzeugt, sowohl am Stück, als auch an der Arbeit: Die Verweigerung, zu wissen, wie es geht oder eindeutige Schablonen zur Hand zu haben. Sinnliche, demokratische Bildung, dialektisches Denken und Spielen ist es, was wir da probieren.

Premiere: 22.04.2017 19:00 Uhr im Theater Münster
Regie: Stefan Otteni

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MenschMünsterMensch - Die Liveserie

MenschMünsterMensch

In Kooperation mit dem "Kammertheater kleiner Bühnenboden" startet mein Label FreiFrau einen Aufruf um erzählfreudige Menschen aus Münster zu finden, die eine besondere Geschichte zu erzählen haben und den Mut aufbringen das live im kleinen Bühnenboden zu tun, eingebettet in Live-Musik jeweils anderer münsterscher Musiker und in einem unaufdringlichen, die Erzählenden stützenden theatralen Rahmen. Am Sonntag, dem 30. April um 18 Uhr soll dieses, als monatliche Serie gedachte Format an den Start gehen.

www.muenstermensch.de

Malala / Flo Staffelmayr

Ich freue mich sehr eine Regiearbeit über die beeindruckende, inzwischen schon junge Frau, Malala Yousafzai am Westfälischen Landestheater machen zu dürfen. Malala setzt ihr Leben ein für die Schulbildung von Mädchen auf der ganzen Welt. Ich finde es großartig, dass Flo Staffelmeier es geschafft hat über sie einen Theatertext zu schreiben, der auch junge Menschen erreichen und berühren kann. Das Stück macht Mut und lässt uns die Arme öffnen für die vor Krieg und Gewalt flüchtenden Kinder, damit sie hier die Bildung bekommen können, die ihnen zuhause zu erlangen nicht möglich ist. Noch nicht! Es ist deshalb nur konsequent dies Stück vor Schülern in einem Klassenzimmer aufzuführen.
Ich freue mich sehr auf Sabrina Sauer, die in Malalas Rolle schlüpfen wird.

Malala

Premiere: 04.11.2016
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Leonce und Lena / Georg Büchner

Eigentlich dachte ich als Hofstaat sei mir eine dementsprechend "staatische" Rolle zugewiesen, nun ist sie aber doch stattlich geworden durch das schöne Geschenk Robert Teufels in Form eines wunderbaren Textes von Peter Sloterdijk. Es ist mir eine Freude dies zu spielen.

Leonce-und-Lena

Hanns Butterhof schreibt in der Recklinghäuser Zeitung:
„Obwohl die Monarchie abgeschafft ist, hat sich nicht viel geändert. Teufel verdeutlicht dies mit der hinreißenden Carola v. Seckendorff in einem kabarettistischen Extempore, in dem das Publikum erlebt, wie Politik immer noch funktioniert: es darf mitwirken und wird dabei so fremdbestimmt wie zu allen Zeiten.“

Stefan Keim sagt im WDR3 Mosaik:
„… Das Interessante ist, der witzigste Text kommt nicht von Büchner - da gibt es kleine Rolle, der Präsident, eigentlich gar nicht so zentral, wird von Carola v. Seckendorff aber zu einer unfassbaren Kabarettnummer genutzt, auf der Basis eines Textes von Peter Sloterdijk, da geht es darum, was Theater eigentlich soll, dieses Gemeinschaft - schaffen, wovon wir alle immer sprechen, ein Forum der Demokratie sein und so. Das macht sie in einer grandios satirischen Publikumsnummer eigentlich zunichte, indem sie diese ganze Hohlheit von den Phrasen, wenn die nicht wirklich gefüllt und gemeint sind, bloßstellt und das passt natürlich perfekt auch zu Büchners Demontage von diesen ganzen hohlen Phrasen mit denen Politiker immer um sich werfen. …
Carola v. Seckendorffs Auftritt ist ein Hammer.“

Harald Suerland in den Westfälischen Nachrichten:
„…so sorgt Carola von Seckendorff als Präsident für ein kabarettistisches Highlight: Lustvoll serviert und seziert sie ästhetische Gemeinplätze Peter Sloterdijks und springt dabei behände aus ihrer Rolle – und wieder hinein.“

Premiere: 09.09.2016 19:30 Uhr im Theater Münster
Regie: Robert Teufel

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Deutsche Konvertiten / Ein Rechercheprojekt von Tuğsal Moğul

Ich freue mich sehr, endlich mit Tuğsal Moğul arbeiten zu dürfen, dessen Theater ich seit Jahren mit Interesse verfolge ohne je die Chance zu einer gemeinsamen Arbeit gehabt zu haben.

konvertiten

Unser Material sind die Biographien von vier Menschen, die uns ihre Konvertierungsgeschichten geschenkt haben. Wenn man über Konversion nachdenkt, fallen einem zunächst immer die Menschen ein, die zum Islam konvertieren, da wir soviel davon gerade in den Medien hören. Hier haben wir es aber mit ganz unterschiedlichen Richtungen zu tun innerhalb der drei abrahamitischen Religionen. Und wir versuchen nachzuvollziehen, was diese Menschen, die in den neuen Glauben wechseln, antreibt, wonach sie suchen und was sie hinter sich lassen wollen. In der Beschäftigung mit dem Thema sind wir zwangsläufig auch auf uns zurückgeworfen und fragen uns: Woran glauben wir eigentlich? Und wozu dient Religion überhaupt?

Premiere: 03.06.2016 20:00 Uhr im Theater im Pumpenhaus
weitere Termine im Pumpenhaus: 04.06, 05.06 und 08.06 2016 jeweils 20:00 Uhr

ab dem 28.10 2016 im kleinen Haus des Theater Münster
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Der Junge mit dem längsten Schatten / Finegan Kruckemeyer

Hiermit möchte ich auf mein erstes Klassenzimmerstück hinweisen, dass ich inszenieren werde. Zwei lieb gewonnene tolle Kollegen, Max von Ulardt und Philip Butz sind meine Darsteller, mit denen ich schon in "4YourEyesOnly" das Vergnügen hatte zu arbeiten. Das Westfälische Landestheater ist mir für meine Regietätigkeit ein kontinuierlicher Partner geworden und darüber freue ich mich sehr.

der junge

Zum Stück:
Atticus wird gemobbt. Und das, obwohl sein Bruder einer der coolsten Jungs der ganzen Schule ist. Adam ist zwar nur zwei Minuten älter, aber die Zwillinge könnten unterschiedlicher kaum sein. Adam, eine Minute vor der Jahrtausendwende geboren, fährt BMX-Rad, baut Schlachtschiffe aus Lego und ist beliebt. Atticus, eine Minute nach der Jahrtausendwende geboren, hat eine Vorliebe für historische Mauern, interessiert sich für Kochrezepte und ist beliebt bei den Lehrern.
An seinem zwölften Geburtstag beschließt Atticus, dass Schluss sein muss mit den Schikanen, dass er genauso lässig wird wie sein großer Bruder. Dafür entwickelt er einen ausgefuchsten Plan: Er verwandelt sich in eine billige Kopie von Adam, imitiert mehr schlecht als recht einen Superstar und mimt selbst einen Mobber. Seine Versuche münden in kleineren Katastrophen, was für alle anderen sehr amüsant ist, aber die Geschwister in eine tiefe Krise stürzt. Schließlich erkennt Atticus – nicht ganz ohne Hilfe seines großen Bruders –, dass er sich selbst lieben muss, bevor seine Umgebung ihn respektieren kann.
Finegan Kruckemeyer wurde 1981 als Sohn eines Deutschen in Irland geboren. Er ist in Australien aufgewachsen und lebt derzeit in Tasmanien. Er hat bereits über 40 Stücke geschrieben, die international aufgeführt wurden. Er war u. a. zu World Interplay 2005, zum Assistej Weltkongress 2008 und zuletzt zum Assistej Weltkongress 2011 in Kopenhagen eingeladen. Eines seiner Kinderstücke „Das tragödische Leben des Käsejungen« wurde 2008 uraufgeführt, mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und war u.a. in England, Spanien, Kanada und den USA zu sehen.

Der Junge mit dem längsten Schatten steht auf der Auswahlliste für den Deutschen Kindertheaterpreis 2014.

Premiere: 04.03.2016
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Das Original (Bakersfield Mist) / Stephen Sachs DSE

pollock

Das Stück umkreist zwei Fragestellungen: Was ist Kunst, und wer entscheidet darüber? Das ist die eine. Die andere ist: Wie beurteilt man einen Menschen, wie schnell sortiert man ihn in eine Schublade, wie schnell hält man ihn nicht für wahrhaftig? Mein Kollege Gerhard Mohr und ich haben die Ehre eine deutsche Erstaufführung dieses Stückes zu bestreiten unter der Regie von Oliver Endress.

Die Barfrau Maude Gutmann hatte bislang Pech im Leben: arbeitslos, Mann weg, Sohn verloren; aber sie hält in ihrer Wohnwagen-Siedlung die Fassade aufrecht, macht sich schön. In der hintersten Ecke eines Trödelladens findet sie das „hässliche Ding“, ein Gemälde. Und weil sich selbst in der hintersten amerikanischen Provinz herumgesprochen hat, wie einträglich die Kapriolen des internationalen Kunst- und vor allem Fälschermarktes sein können, ist Gutmann überzeugt: Das ist ein Gekleckse von Jackson Pollock.

Die Barfrau Maude Gutmann hatte bislang Pech im Leben: arbeitslos, Mann weg, Sohn verloren; aber sie hält in ihrer Wohnwagen-Siedlung die Fassade aufrecht, macht sich schön. In der hintersten Ecke eines Trödelladens findet sie das „hässliche Ding“, ein Gemälde. Und weil sich selbst in der hintersten amerikanischen Provinz herumgesprochen hat, wie einträglich die Kapriolen des internationalen Kunst- und vor allem Fälschermarktes sein können, ist Gutmann überzeugt: Das ist ein Gekleckse von Jackson Pollock.

Es geht im Fall der Fälle um Millionen Dollar. Das ruft eine Stiftung auf den Plan, die den Kunstexperte Lionel Percy aus New York in die Niederungen einfacher Menschen schickt. Zwei Welten prallen aufeinander: die Hoffnung einer Frau, dass ihr einmal im Leben etwas Gutes wiederfährt, trifft auf die Skepsis eines Kunstschnösels. Es entspinnt sich eine Annäherung dieser beiden höchst unterschiedlichen Figuren; es zeigt sich, dass sie mehr gemeinsam haben, als alle dachten.

Die Theaterstory und die beiden agierenden Personen sind inspiriert von dem authentischen Fall um „Teri Hortons Fund“.
Who the Bleep is Jackson Pollock?

Premiere: 6.1.2016 Theater Münster/U2
Regie: Oliver Endress
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Floh im Ohr / Georges Feydeau

Floh im Ohr

Nach "Ein Mann, zwei Chefs" und "Anna sagt was" ist das nun meine dritte Arbeit mit Christian Brey und ich sag nur: Komödie ist soooooo anstrengend und soooooo lustig!

Verkrustete Beziehungen, Ehebruch, Verwechslung, Türen, Türen, Türen, Flokati, Wahnsinn, Hysterie. Alles dabei, was ne Komödie ausmacht und das dann auch noch übersetzt von Elfriede Jelinek.
Man findet mich auf dem Flokati als Raymonde Chandebise

Premiere: 7.11.2015
Regie: Christian Brey
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Die Blechtrommel (nach einem Roman von Günther Grass) / Alexander Frank

Blechtrommel

Das Stück stand vor Grass Tod schon auf dem Spielplan und nun ist es da traurigerweise wie gespuckt. Und wie schön, dass wir das spielen! Und ich darf unter anderem Oskars geliebte Mama Agnes spielen, mal keine Drachenmutter.

Premiere: 18.9. 2015 um 19:30 Uhr im kleinen Haus.
Regie: Alexander Frank
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Anna sagt was / Peter Schanz
Eine Brandrede aus dem Theater

Nach sieben ausverkauften Vorstellungen geht's natürlich im Herbst weiter mit ANNA der Souffleuse und ihrem Alter Ego, der musizierenden Souffleuse Anna alias Nena Carola!
Wir freuen uns!

neue Termine

Die PRESSE sagt was!

MUTTERHABENSEIN und denk. sie lebt und siehet dich / von Carola v. Seckendorff
Welch eine Freude ist es mein Herzensprojekt vorstellen zu können, zu dem ich 5 Herzenskolleginnnen habe gewinnen können, um ein Herzensthema theatral umzusetzen. Dazu habe ich das neue Theaterlabel FreiFrau gegründet und hoffe damit noch weitere Projekte verwirklichen zu können. Hier nun das Erste:

mutter haben sein

5 Münsteraner Schauspielerinnen nähern sich den Lebensgeschichten ihrer Mütter, ihrer Kinder und sich selbst. Sie suchen nach Lebenslinien, Mustern, Parallelen und Abdrücken von Zeitläuften in ihrem Leben. Sie lassen hautnah den Zuschauer Einblick nehmen in die Herzkammern der Mütter unserer Zeit, die den Auftrag mitbekommen haben und auch den sehnlichsten Wunsch neben der Erziehung ihrer allseits vernetzten Kinder zu selbstbewussten, abiturfähigen G8 Stürmern, eine berufliche, möglichst erfüllende, in ihrem Fall auch noch künstlerische Karriere zu stemmen, die dazu auch noch ernähren muss. Theatral und trotzdem auf Augenhöhe mit ihrem Publikum begeben sie sich auf einen Parforceritt der Überforderung und der absoluten Erfüllung.

Weitere Termine:
Fr, 5.6. Tante August, Augustastraße
Sa, 6.6. Vinothek am Theater, Neubrückenstraße
Mo, 8.6. Schoppenstecher, Hoersterstraße
Sa, 13.6. Tante August, Augustastraße
So, 14.6. SpecOps, Von Vinckestraße
Fr, 19.6. Vinothek am Theater, Neubrückenstraße
Beginn jeweils 20:00 Uhr
Karten sind über die jeweiligen Lokale erhältlich
Eintritt: 14,- € / ermäßigt 12,- €

4YourEyesOnly / Esther Rölz

Und nächstes Frühjahr inszeniere ich am Westfälischen Landestheater eine Uraufführung:

event

4YourEyesOnly ist ein Stück über Vertrauen, Rache und die Auswirkungen von Cybermobbing. Drei Kinder der Computergeneration, die von Technik umgeben aufwachsen: Anouk, das nette Mädchen von nebenan, auf das alle stehen, ihr Freund Kian, der coolste Typ der Schule und ihr Klassenkamerad Sven, der typische Computerfreak. Kian ist Mitläufer einer Gruppe, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Leuten wie Sven das Leben zur Hölle zu machen. Sven sucht per Geheimbriefchen und Chat Kontakt zu Anouk. Als die Mitschüler entdecken, dass sich der Außenseiter der Klasse an das angesagteste Mädel ranmacht, ist die Treibjagd auf beide Jugendliche eröffnet. Dabei begnügen sie sich nicht mit körperlichen Angriffen und Demütigungen, sondern stellen die Handyvideos davon ins Netz. Durch die Anonymität des Internets bleibt die Bedrohung ungreifbar, aber Computerwelt und »real life« vermischen sich zunehmend, bis es am Ende schließlich um die Existenz der beiden geht.

„4YEO“ wurde im Rahmen des Festivals „Kaas & Kappes“ mit dem niederländisch-deutschen Kinder- und Jugenddramatikerpreis ausgezeichnet.

Premiere: 12. April 2015, 18:00 Uhr im Studio des Westfälischen Landestheaters
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Anna sagt was / Peter Schanz
Eine Brandrede aus dem Theater

event

Nach "Welche Droge passt zu mir?" und "Event" arbeite ich nun an einem neuen Monolog: Die Brandrede einer Souffleuse. Dieses Stück hat mir die weltbeste Souffleuse Monika van Weyk ans Herz gelegt mit den Worten: "Hier, das wär was für Dich."
Und als klar war, dass ich diese Spielzeit nicht mit Christian Brey am Theater Münster arbeiten kann, da ich zu der Zeit am Westfälischen Landestheater inszeniere, sagte er zu mir: "Dann lass uns doch einen Monolog arbeiten", und das war dann die Initialzündung. Und nun ist es nicht ganz und gar ein Monolog, sondern ich werde unterstützt, nicht nur musikalisch, von der Souffleuse der Souffleuse und ihrem Alter Ego Nena - Carola, der Wirtin des Joducus.

Premiere: 31.01.2015 20:00 Uhr in der Weinstube JODUCUS (Finkenstraße 17)
Coregie: Christian Brey
Musik und Soufflage: Nena Carola

Licht unter Tage (DSE) / Tennessee Williams

Licht

Nach der deutschen Uraufführung Tennessee Williams FRÜHLINGSSTÜRME hat nun LICHT UNTER TAGE, der Erstling des Autors, deutsche Uraufführung am Theater Münster.
Nach der hysterischen übergriffigen Esmeralda Critchfield spiele ich nun Fern Pilcher, die, nach dem Tod ihres Mannes unter Tage, alles dafür einsetzt, dass ihr Sohn Luke einem Bergarbeiterschicksal entgeht und niemals unter Tage einfahren muß.
Aber sie muss schmerzhaft lernen, dass politisches Handeln über privatem Glück stehen kann. Und so geht Luke seinen eigenen Weg und Fern erkennt, wenn auch erschöpft vom Leben, dass ihr Bemühen nicht ohne Sinn war.

Premiere: 16.01.15 um 19:30 Uhr im kleinen Haus.
Regie: Frank Behnke
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Rammjäger / von Cornelia Naumann

event

Ich freue mich sehr, dass mir Cornelia Naumann die Uraufführung ihres Stückes überlässt. Wir kennen uns schon seit meinen Wolfgang-Borchert-Theaterjahren, als sie dort Chefdramaturgin war. Und ich freue mich ebenso über Marie Schütte, die nun den Schritt auf die Bühne wagt nach gemeinsamer intensiver Schauspielarbeit, deren Abschluß nun "Rammjäger" bildet.

Cornelia Naumanns Stück sucht nach den Ursachen, warum junge Menschen sich radikalen Gruppierungen anschließen.
Ramona ist 17, macht eine Lehre als Friseurin, war früher mal bei der SDAJ und der Kolpingjugend. Aber Orientierung hat sie keine. Die bekommt sie erst, als ihr Bruder sie zum Gruppentreff mitnimmt. Das Motto: Deutsch denken, Deutsch fühlen, Deutsch kleiden. Und der Anführer, Martin, drückt ihr die Hand. So ehrlich. Vor dem haben die anderen Respekt. Ein richtiger Kerl.
Ramona versinkt immer tiefer in der rechtsradikalen Szene – und ist am Ende auch bereit zur Gewalt. Doch es geht schief: Ramona muss in die Jugendstrafanstalt. Von dort erzählt sie ihre Geschichte im Rückblick – überzeugter denn je.
Rammjäger: Deutsche Jagdflieger sollten 1945 per Rammstoß ihre Gegner vom Himmel holen und sich dann per Fallschirm retten. Die Rammjäger kamen noch zum Einsatz - und kurz darauf "Selbstopfer"-Piloten.

Premiere: 28.11.14 um 20:30 Uhr im Kammertheater DER KLEINE BÜHNENBODEN.
2te Vorstellung: 29.11.14
Regie: Carola v. Seckendorff
Vorbestellung unter 0251-661759

Detroit / Lisa D'Amour

event

Besonders freue ich mich in dieser Spielzeit auf die Arbeit mit Caro Thum in einem Stück, das mein Lieblingsregisseur Andreas Robertz für unser Theater entdeckt und vorgeschlagen hat. In seiner Besprechung der Uraufführung sagt er im Deutschlandfunk, in diesem Stück drehe es sich um "... eine existentielle, untergründige Angst, die die Menschen ergriffen hat, ein gefährlich nervöser, nationaler Panikzustand, dass der unweigerliche Niedergang nur ein paar unbezahlte Rechnungen weit weg ist." (Lesen Sie hier den kompletter Beitrag.) Und dies lässt sich mühelos auch auf den deutschen Mittelstand übertragen.
Detroit liegt zwar weit weg über den großen Teich, aber Amerikas "Errungenschaften" erreichen uns trotzdem, selbst auf der Insel der Seeligen namens Münster.

Premiere: 14.11.14 um 19:30 Uhr im kleinen Haus.
Regie: Caro Thum
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Trans*- eine Identitätserweiterung
(ein Rechercheprojekt mit transidenten Menschen und Schauspielern)

event

Bevor überhaupt die Idee zu diesem Projekt entstanden ist, fielen mir bei dem Wort "trans" Travestieshows ein, Mary und Gordy, Georgette Dee und Tim Fischer. Ich wußte wohl, dass es Transsexuelle gibt, Menschen, die sich "umoperieren" lassen, wußte dass es Wäschefetischisten wohl geben mag und ab und an fiel mir in der ein oder anderen Stadt eine still dasitzende, erst auf den zweiten Blick männliche Person auf, in konventioneller, unauffälliger Frauenkleidung, einen Kaffee oder Wein trinkend und genießend. Dass Frauen "männlich" gekleidet im Straßenbild auftauchten, fiel mir nicht weiter auf oder fiel in meinem Bewußtsein nicht unter den Begriff "trans".
Ich vermute, dass es den meisten Menschen so gehen wird wie mir. Es kursiert eine nur sehr vage und meist klischeebeladene und auch sexualisierte Vorstellung von "Trans". Genau so wie wir oft mit klischeehaften Bildern und vermeintlichen Gewissheiten von Männern und Frauen überhaupt umgehen und uns selbst in dieses Raster fügen.
Was ist das überhaupt? Frausein. Mannsein. Identität.
Kommen wir damit auf die Welt? Machen unsere Eltern uns zu dem, was wir sind? Die Gesellschaft? Die Evolution?
Und wie findet man zu sich, wenn alle anderen um einen herum behaupten, man wäre jemand anders?
In unserem Projekt geht es also weniger um "bunte Vögel" als um die Frage, wie es möglich sein kann, ein erfülltes Leben zu führen mit Liebe und Arbeit, Familie und Freundschaften, wenn man/frau von außen anders wahrgenommen wird oder man anders sein soll und muß, als man/frau es im tiefsten Inneren ist. Es geht nicht um Koketterie mit Geschlechtsidentitäten sondern um den existentiellen Wunsch nach Authentizität und Toleranz.
In Zusammenarbeit mit der Chefdramaturgin Kathrin Mädler und vor allem mit der Hilfe und den Geschichten der teilnehmenden transidenten Experten entwickeln wir dieses Projekt. Schon jetzt hat die Arbeit mit den Darsteller_innen begonnen; in monatlichen Workshops nähern wir uns dem Thema und suchen nach theatralen Mitteln der Umsetzung.
In unserem Blog http://transblog.tumblr.com kann man die Themenkreise mit denen wir uns beschäftigen und den Probenstand verfolgen. Ferner wird das gesamte Team vorgestellt und jeder ist herzlich eingeladen zu kommentieren und Beiträge einfließen zu lassen, die uns weiterhelfen könnten.

"We are all works in progress"
Leslie Feinberg

Premiere: 25. Mai 2014, 19.30, U2

BÜRGERWEHR / Alan Ayckbourn

event

Der zweite Ayckbourn in meinem Schauspielerinnenleben, nach "Frohe Feste" nun "Bürgerwehr". Und eine Figur so recht nach meinem Geschmack: Hinter einer spießigen, glatten Fassade wohnt der Teufel!

Das christlichhumanistisch bewegte Geschwisterpaar Martin und Hilda hat sich einen Traum erfüllt. Sie sind mitsamt ihrem Gartenzwerg Monty in die hübsche Bluebell-Hill Wohnsiedlung gezogen. Wenn nicht der Schandfleck Sozialbausiedlung gegenüber wäre, könnte man meinen, man sei auf dem Land … Bei Tee und liebevoll zubereiteten Schnittchen lernen die Geschwister ihre neuen Nachbarn kennen – eine charmante Truppe mit klitzekleinen Schönheitsfehlern. Die heimelige Atmosphäre wird gestört, als einer der gemeingefährlichen Rabauken mit einem gewehrartigen Gegenstand in den Garten eindringt. Handlungsbedarf! Martin gründet zum Schutz der Siedlung eine Bürgerwehr, die schnell ein wenig außer Kontrolle gerät. Bald herrscht so etwas wie … Krieg!

Sir Alan Ayckbourn, »Großbritanniens populärster Gegenwartsdramatiker«, hat mit BÜRGERWEHR wieder eine brillante bitterböse Komödie geschrieben. Amoklaufende Gutmenschen und Moralapostel wollen mit ihrem Tugendterror jeden Genuss und am liebsten das Leben überhaupt verbieten. BÜRGERWEHR ist ein scharfsinniger Kommentar zu einer Mittelschicht in Krisenzeiten, die sich in Paranoia vor dem eigenen drohenden Absturz immer fanatischer abzugrenzen sucht gegen das Elend an den Rändern unserer behüteten bürgerlichen Welt.

Premiere, 28.02.14 um 19:30 Uhr im kleinen Haus.
Regie: Thomas Ladwig
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DIE BITTEREN TRÄNEN DER PETRA VON KANT / Rainer Werner Fassbinder

event

Mit Marlene steht mir hier eine besondere Herausforderung bevor. Marlene ist die stumme
Bedienstete der Modedesignerin Petra von Kant. Sie ist immer da und sagt kein Wort. Sie ist eine
hingebungsvoll, bedingungslos Liebende, die mit Petra bis fast ans bittre Ende geht. Und als Petra
anhebt, sie wirklich sehen zu wollen: "Marlene, erzähl mir aus deinem Leben" ist sie
verschwunden.
Man kann Fassbinders Stück als Parabel auf Fassbinders Leben interpretieren und dann wäre
Marlene Irm Herrmann. In dem gleichnamigen Film von Fassbinder spielt Irm Hermann quasi Ihr
eigenes Schicksal, ihre eigene Geschichte mit Rainer Werner.
Diese Rolle zu erarbeiten ist ein Geschenk und eine Zumutung gleichermaßen..


Premiere, 10.1.14 um 19:30 Uhr im kleinen Haus.
Regie: Bernadette Sonnenbichler
Termine und Infos...

HAMLET / William Shakespeare

event

Meine erste Rolle in dieser Spielzeit wird Hamlets Mutter Gertrud sein. Eine Politikerfrau in dem Glauben das Beste für ihr Land und ihre Familie zu tun und zugleich in der Hoffnung auf Erfüllung in der Liebe, die sie bisher nicht erleben durfte; nichtsahnend wie hoch der Preis dafür sein könnte und wodurch diese Liebe zu ihrem Ziel gelangte. So wird sie durch den Strudel der Ereignisse und ohne das Vermögen einwirken zu können, in den Abgrund gerissen und verliert alles.


Premiere, 21.9.13 um 19.30 im großen Haus.
Regie: Frank Behnke
Termine und Infos...

UNSCHULD / Dea Loher

Nach TÄTOWIERUNG, das zweite Dea Loher Stück in meinem Leben.
Ein Stück über gestrandete Menschen, die gerne wieder von vorne anfangen würden, die sich in den Zustand der UNSCHULD wünschen.
Ich spiele die "alternde Philosophin" Ella, die nicht mehr an Zusammenhänge und Zusammenhang glaubt und sich nur noch von Gedanken nährt und aus der Verachtung für die Welt und ihren schweigenden Mann, dem "Schmuckschmied", ihre Lebensenergie zieht.
Eine mir zutiefst widerstrebende Figur und darum spannend für mich zu spielen.

unschuld

ELLA:
Ich gebe noch nichts verloren.
Ich werde wieder von vorne anfangen,
noch einmal,
einmal noch von vorne anfangen,
bei
A.
Einmal noch den Arsch bewegen,
so sexy wie möglich,
versteht sich.
A
wie
A
wie Anmut
Schweigen.
die Anmut
also ich weiß nicht
zur Anmut fällt mir nichts mehr ein
in meinem Alter
Anmut mutet alt an ja
Pause.
Ach Armut ach so
ach All ach Mut
ach all mein
ach Helmut
ach Mut
Mut
oh weh
oh Wehmut weh mir fehlt der Mut
is ja gut is ja gut
Pause.
na ja
mit Ach und Krach
Schweigen.
Ach Helmut
deine Anmut
zeigt meine Armut
mit Wehmut seh ich
weder Wut noch Glut
Schweigen.
trostlos
das alles
Schweigen. Gibt Helmut so lange Schläge auf den Hinterkopf, bis er vornüber auf den Tisch sinkt, blutig, tot.


Premiere am 27.4.2013 um 19.30 im großen Haus.
Regie: Bernadette Sonnenbichler
Termine und Infos...

EVENT / John Clancy

event

Hiermit steht mir wahrhaftig eine große Herausforderung bevor: Das große Haus mit nichts drin als meiner Wenigkeit und den Zuschauern, den "Fremden". Und einem Stuhl. Und einem Kostüm. Und einem Stück, in dem es um die Grundverabredungen des Theaters und des Lebens geht. Und um die seltenen Augenblicke von Ruhe und Klarheit, Sinnhaftigkeit und Gehaltensein. John Clancys brillanter Text für einen Performer, der (Schau-)Spieler und Wahrhaftigkeitsfanatiker zugleich sein muss, balanciert auf der Grenze zwischen Welt und Kunst und fragt, nach welchen Regeln Leben und nach welchen Theater funktioniert. Und warum das alles so kompliziert ist. Und so komisch.


Premiere am 14.03.2013 um 19.30 im großen Haus.
Regie: Kathrin Mädler
Termine und Infos...

FRÜHLINGSSTÜRME / Tennessee Williams

Premiere am 15.02.2013 um 19.30 im kleinen Haus.
Termine und Infos...

Frühlingsstürme

Dies ist meine erste Arbeit mit meinem neuen Schauspieldirektor Frank Behnke. Frühlingsstürme ist ein, bis heute in Deutschland unentdecktes, frühes Drama des Autors, das nicht nur im Titel an Wedekinds Frühlingserwachen erinnert. Es zeigt mit der gleichen Sensibilität und Genauigkeit Menschen in der Adoleszenz: Einer Zeit, in der das noch ganz zarte und zerbrechliche Ich erstmals den Stürmen des eigenen, körperlichen Verlangens und einer ständig fordernden und maßregelnden Erwachsenenwelt standhalten muss, ohne daran zu zerbrechen. Und ich bin eine besonders maßregelnde Mama, die verzweifelt zusehen muß, wie ihre Tochter ihr entgleitet, ihre Familie zerbricht und wie ihr die Finanzen unter den Fingern zerrinnen. Eine Mutter am Abgrund: Esmeralda Critchfield. Ich habe großen Spaß daran.


DAS FLIEGENDE KIND (deutsche Erstaufführung)/ Roland Schimmelpfennig

ein schwarzer Wagen
fährt bei Nacht
durch die Stadt,


nach Einbruch der Dunkelheit
fährt ein großer
schwarzer Wagen
durch die Straßen der Stadt,

und holt unsere Kinder,

lautlos und ohne Licht
kommt der schwarze Wagen
die Straße heruntergefahren
und dann-

Ich freue mich unbeschreiblich auf meine erste Premiere im neuen "Theater Münster"!
Regie führt Alexander Nerlich der jetzt schon mein hungerndes Schauspielerherz erobert hat.
Ich freue mich ebenso über meine neuen Kollegen und das Zusammenspiel mit ihnen. Und ich freue mich über diesen großartigen, soghaften, beklemmenden Text, der mein Mutterherz bluten läßt...
Ich freue mich über den Beginn einer neuen Theaterära in Münster!


Premiere am 5.10.2012 um 19.30 im kleinen Haus.
Termine und Infos...
Presse
Trailer

FEGEFEUER IN INGOLSTADT/ Marieluise Fleisser

Fegefeuer in Ingolstadt

Ich freue mich hiermit meine erste Inszenierung am Westfälischen Landesttheater ankündigen zu können!
Premiere am 29.4. 2012 um 18 Uhr im Studio des WLT

Weitere Termine:
2.5. um 20 Uhr
3.5. um 20 Uhr
4.5. um 20 Uhr
9.5. um 20 Uhr
12.5. um 20 Uhr
9.6. um 20 Uhr
10.6. um 18 Uhr

Hier gibt es schon einen Vorbericht in den Ruhrnachrichten,
und hier weitere Informationen zum Stück und zur Besetzung.

MUTTER COURAGE UND IHRE KINDER / Bertolt Brecht

Mutter Courage

Meine letzte Rolle in dieser Spielzeit und vor dem Intendantenwechsel wird die YVETTE sein. HANNES HAMETNER inszeniert. GIOVANNI PAULIS macht die Ausstattung. Mit vielen lieben Kollegen werde ich das letzte Mal eine Premiere feiern. Eine Ära neigt sich dem Ende zu...

Ich schaue mit Freude voraus!

Premiere wird sein: am Samstag, dem 25.4. im großen Haus. Für weitere Termine und Infos...

WINTERREISE / Elfriede Jelinek

Hiob

Polyphone Jelineksche Textflächen in Theater verwandeln, das versuchen wir, wie viele andere Bühnen in unserem Land.

In der „Winterreise” greift Jelinek noch mal all ihre Lieblingsthemen auf, da geht es um Gewalt, Missbrauch, die Bankenkrise, den Fall Natascha Kampusch – das alles in andeutungsweiser Bezugnahme auf Franz Schuberts Liederzyklus „Winterreise”. Doch so sehr dieses Stück auch an der Außenwelt mit ihren bekannten Skandalen andockt, so privat und intim ist es auch – Jelineks persönlichstes Stück, in dem sie mit sich selbst hart ins Gericht geht.

Jelinek schreibt über ihr aktuellstes auf den Mühlheimer Stücketagen mit dem Dramatikerpreis ausgezeichnetem Werk:
" Ich wandere nicht mehr gerne, weil ich auch nicht mehr gerne aus dem Haus gehe. Jetzt muß ich also sozusagen im Schreiben wandern. Im Stück ist das ein Wandern von hinten nach vorn, wenn man das so sagen kann. Das, was gewesen ist, auch das, was mich seit meiner Kindheit gequält hat, kommt jetzt an. Es ist lang gewandert, und nun ist es bei mir angekommen, als das Frühere, das im Ankommen geborgen wäre, wenn Literatur Psychoanalyse sein könnte, was sie aber nicht ist. "

Premiere: 21.12.2011 / Städtische Bühnen Münster
Regie: Alexander Schilling

WELCHE DROGE PASST ZU MIR? / Kai Hensel

 

drogereloaded

Die Kneipentour re-reloaded!
Hannah auf Abschiedstour durch ihre Lieblingslokalitäten!
Ein letztes Mal entführt sie ihr Publikum in die bunte Welt der Drogen. Zeit eine Entscheidung zu treffen und neue Wege einzuschlagen!
Seneca sagt: Solange man das Leben aufschiebt, geht es vorüber!
Hannah hat sich über die Jahre gut gehalten und geht nun stracks auf die 100. Vorstellung zu und das will gefeiert sein!
Und dann ist Schluß!

Neue und allerletzte Termine:
Weinstube JODUCUS, Finkenstr., Sonntag, den 25.09.11 und Sonntag, den 23.10.11
(Tel: 0175-9053541)
SCHOPPENSTECHER, Hörsterstr, Montag, den 10.10.11
(Tel: 0251-47114)
LE MIDI, Bohlweg, Sonntag, den 30.10.11 und zum 100. Mal (!) am Sonntag, den 27.11.11
(Tel: 0251-44539)
KLEINER BÜHNENBODEN, Schillerstr., Samstag, den 26.11.11 und zum allerletzten Mal (!) am Freitag, den 09.12.11
(Tel: 0251-665917)


Beginn, jeweils 20:00 Uhr

DIE BUDDENBROOKS / John von Düffel, nach dem Roman von Thomas Mann

Mumintal

Ab Samstag, dem 1.10.2011 bemühe ich mich als Konsulin Buddenbrook im großen Haus der Städtischen Bühnen bis zu meinem Lebensende in der Theaterfassung  John von Düffels nach Thomas Manns Roman, den Verfall (m)einer Familie auch nach dem Tod des Konsuls nach Kräften aufzuhalten. Aber irgendwann sind auch die Kinder für den Fortgang der ruhmreichen Familientradition   verantwortlich.



Ich freue mich, dass ich mit Tobias Lenel, der schon seit 1996 an den Städtischen Bühnen inszeniert (Kasimir und Karoline, Antigone und Die arabische Nacht waren meine Favourites), zum ersten Mal arbeiten darf.

Premiere Samstag den 01.10. 2011

weitere Infos und Termine: "Die Buddenbrooks"

 

 

 

 

 

 

 

DIE AUF WIDERRUF GESTUNDETE ZEIT/ Lesung

Mumintal

Montag, den 4 Juli 2011,
LWL-Landesmuseum für Kunst- und Kulturgeschichte, Münster.

Mit Frank Peter Dettmann lese ich Auszüge aus dem bewegenden, 2004 veröffentlichten Briefwechsel zwischen Ingeborg Bachmann und Hans Werner Henze.
Die Lesung wurde initiiert und zusammengestellt von Jens Ponath, im Rahmen der "HENZE!-Tage" an den Städtischen Bühnen Münster.

1952 lernten sich die 26jährige Ingeborg Bachmann und der gleichaltrige Hans Werner Henze auf einer Tagung der Gruppe 47 kennen: Eine Begegnung, die zu einer der außergewöhnlichsten Künstlerfreundschaften des 20. Jahrhunderts führte. Ihre Zusammenarbeit ließ Werke wie "Der Prinz von Homburg" und "Der junge Lord" entstehen. Auch über Krisen und Trennungen hinweg blieb die in einer Seelenverwandtschaft gründende Beziehung unverbrüchlich.. "Wo und wann sich unsere Wege auch immer kreuzen werden", schrieb Bachmann 1956 an Henze, "es wird ein Fest sein."

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Ich habe einen Preis erhalten!

Die Gesellschaft der Musik- und Theaterfreunde Münsters und des Münsterlandes e.V. schreibt in ihrer Laudatio:

Kennzeichnend für die Preisträgerin sind ihr ausdruckstarkes Spiel und ihre nuancierte Sprechweise in den darzustellenden Rollen.

In "Hiob" von Joseph Roth zeigte sie als Deborah ihre schauspielerische Wandlungsfähugkeit, die geprägt ist von der Darstellung starker Gefühle, von Zärtlichkeit bis zu zornigen Ausbrüchen.

In Johann Wolfgang von Goethes "Iphigenie auf Tauris" zeichnet sie die Rollengestaltung der Iphigenie auf einprägsame Art und Weise nach. Es gelingt ihr, die schicksalshafte Herkunft aus dem Tantalidengeschlecht glaubwürdig darzustellen und der Iphigenie bei der Wiedererlangung ihrer Selbstbestimmung menschliche Züge zu verleihen.

Im Rückblick auf 15 Jahre als Ensemblemitglied der Städtischen Bühnen Münster würdigt die Gesellschaft der Musik- und Theaterfreunde Carola v. Seckendorffs darstellerischen Fähigkeiten in ihren unterschiedlichen Rollen.

Hervorragend gelang ihr Monolog "Welche Droge passt zu mir?" von Kai Hensel. hier konnte sie ihre künstlerische Wandlungsfähigkeit in hohem Maße herausspielen und begeisterte damit ihr Publikum. Mit der originellen Darbietung dieses Stücks zog die Preisträgerin sehr erfolgreich durch die münstersche "Kneipenwelt".

In Friedrich Dürrenmatts Schauspiel "Der Besuch der alten Dame" gibt sie der Claire Zachanassian eiskalte, rachsüchtige aber auch versöhnliche Wesenszüge. Ihre Sprechkultur und Bühnenpräsenz hinterließen gleichermaßen Begeisterung und Betroffenheit beim Publikum.

Die Künstlerin konnte in den vergangenen Spielzeiten in gänzlich unterschiedlichen Inszenierungen - sowohl in dem Abendspielplan als auch in dem Kinder- und Jugendtheater - ihre vielseitigen schauspielerischen Ausdrucksmöglichkeiten immer wieder unter Beweis stellen.

DER NACKTE WAHNSINN / Michael Frayn

Mumintal

Premiere: Mittwoch, den 18.05.2011 um 19:30 Uhr
Regie: Markus Kopf

weitere Termine:

  • Fr 03.06.11
  • Di 07.06.11
  • Mi 15.06.11
  • Sa 18.06.11
  • Mi.22.06.11
  • Mi.20.07.11

Infos und Kritiken unter:
Städtische Bühnen Münster

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DIE! UND DER! UND DAS!/Gemeinschaftsprojekt mit dem Theater Fetter Fisch

...und meine nächste Regie!

Hiob

Kannst Du die Geschichte von Adam und Eva erzählen? Was ist der Unterschied zwischen Mann und Frau? Warum haben Frauen keinen Bart?

Wir haben gefragt,
Münsteraner Grundschüler/innen haben geantwortet,
"Die! und Der! und Das!" ist das Ergebnis.

Ausgehend von den Gedanken der Schüler/innen - wollen wir assoziationsreiche Geschichten über Männer und Frauen, Jungen und Mädchen, ihren Gemeinsamkeiten und Unterschieden erzählen. In paradiesischer Kulisse entwerfen wir die Geschichte von Adam und Eva neu – als spielerische Erkundung möglicher Situationen zwischen Protagonisten männlichen und weiblichen Geschlechts. Mit großer Spielfreude, unter Einsatz musikalischer und tänzerischer Elemente, soll das thematische Spektrum die Liebe genauso wie die Sexualität umfassen. Denn am Ende gilt nur eins: herauszufinden, ob es das Geheimnis zwischen Mann und Frau gibt...und wie es aussehen könnte!

Ein Stück für männliche und weibliche Menschen ab 7 Jahren.

Premiere im Begegnungszentrum Meerwiese am 27. März 2011 um 15.30 Uhr
An der Meerwiese 25
48157 Münster

Weitere Vorstellungen:
Dienstag, 29.3. um 10:00 Uhr
Mittwoch, 30.3. um 10:00 Uhr
Freitag, 1.4. um 10:00 Uhr und um 15.30 Uhr (Lehrersichtveranstaltung)

Regie: Carola von Seckendorff
Bühne und Kostüme: Tina Toeberg
Schauspiel: Cornelia Kupferschmid, Jan Sturmius Becker
Dramaturgie: Anna Schimke
Regieassistenz: Janine Ahmann

Mehr Infos unter:
Theater Fetter Fisch

ATROPA Die Rache des Friedens/ Tom Lanoye

Nach Iphigenie habe ich nun die Ehre meine eigene Mutter spielen zu dürfen: Klytemnästra!

Hiob

 

 

KLYTÄMNESTRA
Jetzt schweige doch! Sprich nicht von längst verschwundnem Glück. Du mächtger Überwinder der Trojaner, du:
Fortan ein Göttersohn, dem keine Tat zu groß,
Der schaffte, was kein Mensch sich jemals zugetraut,
Der weiß, dass alle Welt ihm nun zu Füßen liegt...
Jetzt red nicht mehr!

 

AGAMEMNON
Trotz allem, was die Masse denkt, heißt führen nicht,
Den bloßen Wünschen folgen - nein: vielmehr der Pflicht.
Die Knute ist nur wenigen gegeben -
Und wer aus Selbstschutz ihre Schläge meiden will,
Der setzt das Leben vieler letztlich aus Bequemlichkeit
Aufs Spiel. Ich bin nicht "ich", gehör mir nicht. Nein, ich
Gehör, im guten oder Schlechten, meinem Land.

Tom Lanoye zeigt Parallelen zwischen den griechischen Atriden-Tragödien und Reden heutiger Kriegsstrategen. Der hohe Tragödienton wird mit der Rhetorik des Irakkrieg-Duos George Bush und Donald Rumsfeld in Alexandriner-Verse gefasst. So entsteht eine verstörende Klage der Frauen gegen die männliche Kriegslogik, die sich als Schicksal aufspielt. Die "Rache des Friedens" ist der Protest der Frauen - deren Leben der Krieg zerstört hat - gegen die Dominanz kultureller Wertesysteme über den Menschen.

ATROPA ist das jüngste Stück des belgischen Autors und Performers und wurde 2008 von den führenden Tageszeitungen seines Landes zum Stück des Jahres gewählt. 1999 sorgte Lanoye mit seiner Bearbeitung der Königsdramen Shakespeares unter dem Titel SCHLACHTEN! überregional für Furore. In der Spielzeit 2008/09 gab es mit MEFISTO FOREVER erstmals einen Text von Lanoye auf den münsterschen Bühnen zu sehen.

Premiere: Samstag, den 19.02.2011 um 19:30 Uhr
Regie: Kirsten Uttendorf

weitere Termine:

  • Mi 23.02.11
  • Mi 09.03.11
  • Mi 16.03.11
  • So 20.03.11
  • Sa.09.04.11
  • Do.14.04.11
  • Do 30.04.11
  • Do 05.05.11

Mehr Infos unter:
Städtische Bühnen Münster

Kritik in der Münstersche Zeitung

IPHIGENIE AUF TAURIS/ Johann Wolfgang von Goethe

Iphigenie zum Zweiten für mich, nach 18 Jahren!

Die Story:  Der Fluch auf dem Haus der Tantaliden hat Iphigenie getroffen: Ihr Vater Agamemnon hat sie Diana geopfert, um im Krieg gegen die Trojaner seiner Flotte günstige Winde zu verschaffen. Die Göttin rettete Iphigenie und setzte sie auf Tauris als Priesterin in ihren Tempel ein. Iphigenie sehnt sich ins Land der Griechen zurück, König Thoas jedoch möchte die Fremde heiraten. Da sie seine Werbung abschlägt, setzt Thoas den alten Brauch wieder ein, Fremde auf dem Altar Dianas zu opfern. Ausgerechnet Iphigenies Bruder Orest scheint das Los als ersten zu treffen. Nach dem Mord an seiner Mutter hofft dieser dem Fluch zu entkommen, indem er dem Gott Apollon das Standbild der Diana bringt. Doch auf Tauris begegnet er der eigenen Schwester. Iphigenie im Konflikt zwischen Vertrauensbruch und Rettung des Bruders, sagt Thoas die Wahrheit….
Mich interessiert an dieser hehren, verhassten Schulstoffgeschichte, wie ein über Jahrzehnte gefangenes Mädchen auf einer Barbareninsel innerhalb von eineinhalb Stunden zur Frau wird…

 

 

Mich interessiert, diese so wundervollen, in jambische Verse gepressten Worte so „in die Schnauze“ zu kriegen, dass man sie sich ohne in Ehrfurcht zu verfallen oder sich lieber in eine Oper zu wünschen anhören kann und eine Ahnung davon bekommt, dass dieses Mädchen keine „edle Wahrheitsgöttin“, sondern eben ein Tantalidenmädchen ist, die mit ihren eigenen Dämonen kämpft….

Premiere 11.12.2010, 19.30 Städtische Bühnen Münster 
Regie: Wolfram Mehring

 

WELCHE DROGE PASST ZU MIR? / Kai Hensel

 

drogereloaded

Termine:
KLEINER BÜHNENBODEN, Schillerstr., Samstag, den 09.10.10 und Freitag, den 22.10.10 (Tel: 0251-665917)
Weinstube JODUCUS, Finkenstr., Sonntag, den 10.10.10 (Tel: 0175-9053541)
SCHOPPENSTECHER, Hörsterstr, Montag, den 11.10.10 (Tel: 0251-47114)
LE MIDI, Bohlweg, Sonntag, den 17.10.10 (Tel: 0251-44539)

Beginn, jeweils 20:00 Uhr

GESCHICHTEN AUS DEM MUMINTAL / von Tove Jansson

Eine Lesereihe mit MusikMumintal

Die Geschichten aus dem Mumintal von Tove Jansson um die verschiedenen ebenso liebenswerten wie skurrilen Bewohner des Mumintals zeichnen sich durch ihre schlichte und poetische Sprache und sehr feinsinnige Beobachtung (menschlicher) Befindlichkeiten aus. Sie entfalten ihre Wirkung auf zwei Ebenen: auf einer Ebene sind es humorvolle Abenteuergeschichten voller Poesie und Phantasie - auf der anderen Ebene sind es sehr feinfühlige und beinahe philosophische Beobachtungen menschlichen Miteinanders. Jede Geschichte hat ihren eigenen Tonfall, ihre eigene Stimmung – jede Figur steht für eine bestimmte Art und Weise, in der Welt zu sein, für ein jeweils eigenes Lebensgefühl. In diesem Sinne sind die Geschichten vergleichbar mit Musikstücken, die durch ihre jeweils eigene Tonlage den Zuhörer in eine bestimmte Stimmung versetzen können.

Matt Walsh (an der chromatischen Mundharmonika) wird zu jeder Geschichte eine eigene musikalische Interpretation finden, ein Leitmotiv, mit dem er die Lesung improvisierend begleiten wird.

Die Lesung richtet sich ebenso an Kinder(ab 6 Jahren) wie an Erwachsene.

Wo:
Kleiner Bühnenboden, Schillerstr. 48a (telefonische Vorbestellung unter: 0251-665917)

Termine:

  • So 03.10.10 15:00 Uhr
  • So 07.11.10 15:00 Uhr
  • So 05.12.10 15:00 Uhr
  • (die Reihe wird 2011 fortgesetzt)

 

 

HIOB / Koen Tachelet nach Joseph Roth

Hiob

DEBORAH
„Lange Jahre, Tag und Nacht, Stunde um Stunde habe ich auf das verheißene Wunder gewartet. Uns hilft niemand. Die Toten im Jenseits helfen nicht, der Rabbi hilft nicht, Gott will nicht helfen. Warum ist Gott so grausam? Seit Menuchims Geburt war Kummer in jeder Freude gewesen. Es gab keinen Frühling mehr und keinen Sommer. Alle Jahreszeiten hießen Winter. Alles starb. Nur die Hoffnung wollte nicht sterben.“

Premiere: Donnerstag, den 23.09. um 19:30 Uhr

PRESSE:
Westfälische Nachrichten
Münstersche Zeitung

weitere Termine:

  • Sa 25.09.10
  • Mi 29.09.10
  • Fr 01.10.10
  • Mi 06.10.10
  • Do 14.10.10
  • Sa 23.10.10
  • Do 11.11.10
  • Mi.01.12.10
  • Di 21.12.10
  • So 26.12.10
  • Do 06.01.11
  • So 16.01.11
  • Fr 18.02.11
  • Fr 25.02.11

Mehr Infos unter:
Städtische Bühnen Münster

EINE FAMILIE / Tracy Letts

Eine Familie

 

BARBARA
Du hast es nicht drauf, oder? Nicht mal für zwei Sekunden kannst du über mich reden -

BILL
Du hast mich Narziss genannt! Und wenn ich versuche, über dich zu reden, wirfst du mir vor, dich analysieren zu wollen - !

BARBARA
Aber du hast immerhin verstanden, dass es weh tut allein zu schlafen, nachdem ich dreiundzwanzig Jahre mit dir das Bett geteilt habe.

BILL
Ich bin jetzt hier.

BARBARA
Ach, Männer geben ständig solchen Scheiß von sich und tun so, als gäbe es weder Vergangenheit noch Zukunft.

BILL
Lass uns keine Geschlechterdebatte daraus machen.

BARBARA
Glaubt ihr Männer, das Hier und Jetzt reicht aus? Es ist einfach Scheiße, die Themen zu umschiffen vor denen man Angst hat.

BILL
Ich bin nicht unbedingt scharf darauf, Dinge zu sagen, die dich verletzen könnten.

BARBARA
Zum Beispiel?

BILL
Nicht.

BARBARA
Was? Sag es. Du mußt wissen, nichts, was du sagst, kann mich tiefer verletzen, als ich schon verletzt bin. Es ist schon passiert.

BILL
Das glaube ich nicht. Ich glaube, du gerätst in einen masochistischen Zustand, den es danach verlangt, immer weiter verletzt -

BARBARA
Was?!!!

BILL
Barbara bitte, wir haben im Augenblick mit deinen Eltern genug um die Ohren. Lass uns das nicht alles noch mal durchgehen.

BARBARA
Noch mal durchgehn? Sind wir das denn schon mal durchgegangen? Du hast mir den Boden unter den Füßen weggerissen. Und ich weiß immer noch nicht, warum eigentlich? Langweile ich dich, setze ich dich unter Druck, ekle ich dich an? Oder hast du einfach Spaß an Frischfleisch und jungen Muschis, das möcht ich wirklich wissen.

BILL
Und das mußt du jetzt wissen? Dein Vater ist weg, deine Mutter ist völlig durchgeknallt und unsere Tochter liegt im Nachbarzimmer und du willst das ausdiskutieren?

BARBARA
Nein, du hast recht. Ich leg mich einfach gemütlich hin und schlaf schön ein. Neben meinem Mann.

BILL
Diese Diskussion müssen wir mit Sorgfalt führen. Mit Geduld. Wenn dein Vater erst wieder zuhause ist, sind wir alle beide eher in der Verfassung, darüber zu reden.

BARBARA
Mein Vater ist tot, Bill.

...

 

Premiere: Mittwoch, den 09.06. um 19:30 Uhr

Mehr Infos unter:
Städtische Bühnen Münster


DER BESUCH DER ALTEN DAME / Friedrich Dürrenmatt

Die alte Dame Von Publikum und Presse mit Begeisterung aufgenommen, habe ich nun die Premiere hinter mir und stelle fest, dass mein vorzeitiger Alterungsprozess unnötig war. Auch wenn einige „alte Damen“-Kenner dies bedauern mögen, wurde allerseits bemerkt, dass Claire Zachanassian ein Prinzip verkörpert, eine Schicksalsgestalt ist und keine Omi die „reif“ geworden, nun an ihrer Jugendliebe Rache nehmen will.

PRESSE:
Westfälische Nachrichten
Münstersche Zeitung

 

weitere Termine an den Städtischen Bühnen:

  • Di. 27.04 19:30
  • Do. 29.04 19:30
  • Fr. 07.05 19:30
  • Mi. 12.05 19:30
  • Sa. 15.05 19:30
  • Di. 18.05 19:30
  • So. 23.05 17:00
  • Sa. 29.05 19:30
  • Di. 01.06 19:30
  • So. 06.06 17:00
  • Di. 08.06 19:30
  • Do. 24.06 19:30
  • Sa. 26.06 19:30

 

„Die Menschlichkeit, meine Herren, ist für die Börse der Millionäre geschaffen. Mit meiner Finanzkraft leistet man sich eine Weltordnung. Die Welt machte mich zu einer Hure, nun mache ich sie zu einem Bordell. Anständig ist nur wer zahlt. Und ich zahle. Güllen für einen Mord. Konjunktur für eine Leiche.“

DER BESUCH DER ALTEN DAME / Friedrich Dürrenmatt (Vorankündigung)

Die Vorbilder Elisabeth Flickenschild und Christiane Hörbiger vor Augen,
versuche ich bis zur Premiere der ALTEN DAME am 24.4. an den Städtischen Bühnen in der Regie von Wolfram Mehring, ab sofort in einen rapiden Alterungsprozess einzutreten........

Ich spüre schon die Hitzewallungen.....

 

Der Sprachabschneider


DER SPRACHABSCHNEIDER / nach einem Roman von H.-J. Schädlich

Der Sprachabschneider Schule, Hausaufgaben, Training, Aufräumen... Paula ist genervt! Viel lieber würde sie sich mit ihren Freunden treffen, anstatt die Nachmittage zuhause zu verbringen. Da erscheint in ihrem Zimmer der kauzige Vielolog und macht ihr ein verlockendes Angebot:

Alle Silben, Wörter, Sätze
sind für mich die größten Schätze
Ich will von allem Alles haben
und biete dafür: Hausaufgaben!

Begeistert geht Paula auf den Vorschlag des Sprachabschneiders ein und „verkauft“ ihm ihre Präpositionen und bestimmten Artikel. Kurz darauf ebenso ihre Verbformen. Doch schon bald muß Paula feststellen, dass ein vollständiger Wortschatz wichtiger ist, als ein paar freie Nachmittage. Als sie merkt, dass sie sich selbst mit ihrem besten Freund Bruno nicht mehr verständigen kann, sinnt sie auf einen Ausweg. Und so gipfelt das Stück schließlich in einem Sprachduell zwischen ihr und dem Vielolog. Gelingt es Paula mit Hilfe von Bruno ihre Sprache zurück zu gewinnen?


Ab dem 28.2.2010 bin ich als sprachabschneidender Vielolog in einer Produktion der Städtischen Bühnen unter der Regie von Kirsten Uttendorf zu sehen.

Termine im Begegnungszentrum Meerwiese in Coerde:
So, 28.2. , 15.30 Uhr
Mi, 3.3. , 10 Uhr
Fr, 5.3. , 10 Uhr
Mi, 10.3. , 10 Uhr
Do, 11.3. , 10 Uhr
Di, 16.3., 10 Uhr
Mi, 17.3. , 10 Uhr
Mi, 24.3. , 10 Uhr
So, 21.3. , 15.30 Uhr
Mi, 24.3. , 10 Uhr

Presse


WELCHE DROGE PASST ZU MIR? / Kai Hensel

Auf Grund der großen Nachfrage gibt es für die „Kneipentour“ noch Zusatzvorstellungen:

drogecuba

Termine:
CUBA NOVA, Achtermannstr., Samstag, den 30.01.10 (Tel: 0251-4828200)
SCHOPPENSTECHER, Hörsterstr, Sonntag, den 01.02.10 (Tel: 0251-47114)
LE MIDI, Bohlweg, Sonntag, den 14.02.10 (Tel: 0251-44539) +++ausverkauft+++
LE MIDI, Bohlweg, Sonntag, den 14.03.10
Weinstube JODUCUS, Finkenstr., Sonntag, den 21.02.10 (Tel: 0175-9053541) +++ausverkauft+++
Weinstube JODUCUS, Finkenstr., Sonntag, den 21.03.10 +++ausverkauft+++
Beginn, jeweils 20:00 Uhr

VON MAUS UND MOND oder Wer ist der Größte?  / Paul Maar

Kindertheater Tritrop im Rahmen der „Winterpunsch“-Kindertheatertage im Begegnungszentrum Meerwiese
Premiere: Sonntag, den 13.11. um 11 Uhr und 15.30 Uhr
weitere Vorstellungen: 14.12.09, 15.12.09, 16.12.09 jeweils 9:00 Uhr und 11:00 Uhr

mit ULRIKE REHBEIN
Regie: Carola v. Seckendorff, Bühne: Matthias Dietrich, Kostüm: Tina Toeberg

Wir erleben eine Reise in die Arktis zu den beiden Inuit-Jungen Enuki und Jonah, deren Lieblingsbeschäftigung darin besteht, sich darüber zu streiten wer von ihnen wohl der Größere und Stärkere sei. Glücklicherweise steht ihnen die alte und weise Leah zur Seite. Sie erzählt den Jungen zwei überlieferte Inuit-Geschichten:
Die Geschichte vom eingebildeten Mond und dem Hasen, dem es nicht gut bekam sich für den Größten zu halten.
Und die Geschichte vom Mäusekönig, der eine weite Reise macht über die Wolke zur Sonne und zum Wind, weil er seine Mäusetochter nur mit dem Stärksten der Welt verheiraten will.
Paul Maar recherchierte in den alten Legenden der Inuit und wir erfahren, dass auch in einer vermeintlich ganz und gar fremden Kultur Freundschaft und Liebe wichtiger sind, als Größe und Stärke.

Empfohlen wird dieses Stück für Kinder ab 4 Jahren bis zum 1. Und 2. Schuljahr.

Das Kindertheater Tritrop aus Münster unter der Leitung Ulrike Rehbeins hat sich schon einen Namen gemacht mit Stücken wie „Kein Sonntag wie jeder andere“, „Lenchens Geheimnis“, „Esels Ohr“ oder „Frau Meier, die Amsel“.


WELCHE DROGE PASST ZU MIR? / Kai Hensel

Nach zwei  erfolgreichen Jahren meines Solos „Welche Droge passt zu mir?“ (Inszenierung: Andreas Robertz) im Theatertreff der Städtischen Bühnen Münster und einem „goldenen Penguin“, gewonnen auf dem Theaterfestival „Penguin days“ in Moers, starte ich nun auf eigene Faust eine „Kneipentour“ mit der undogmatischsten Einführung in das Thema Drogen, das man sich denken kann.

Denn in den Kneipen findet man ein prädestiniertes Publikum, welches die Volksdroge Nummer 1 konsumiert: Den Alkohol.

drogecuba Kai Hensel, der Autor, schrieb:
»Einige „Droge“-Inszenierungen habe ich mittlerweile gesehen, viele gute, kaum schlechte. Die Aufführung in Münster ist radikaler als alle anderen. Weil sie den Text nicht bloß ausschöpft, sondern sprengt. Weil Carola von Seckendorff eine mitreißende, manchmal beängstigende Varieté-Tragödin ist und so aggressiv, charmant, witzig und verzweifelt mit dem Publikum spielt, wie ich es vorher nie gesehen hatte. Jahre nach seiner Entstehung habe ich das Stück vollkommen neu erlebt, das war beeindruckend und schön. Danke!«

PRESSE









Termine:
Weinstube JODUCUS, Finkenstr., Sonntag, den 20.12.09 und Sonntag, den 10.1.10
CUBA NOVA, Achtermannstr., Samstag, den 30.1.10
LE MIDI, Bohlweg, Sonntag, den 14.2.10
Beginn, jeweils 20:00 Uhr


PIPPI LANGSTRUMPF / nach Astrid Lindgrens Kinderbuchklassiker

Im Dezember und Januar werde ich an den Städtischen Bühnen Münster noch unzählbar häufig die Prysseliese, alias Frau Prysselius, spielen. Ein Bild sagt ja bekanntlich mehr als 1000 Worte:

Frau Prysselius Frau Prysselius
Die nächsten Termine im Dezember: 07.12.-15:00; 08.12.-9:30+11:30; 09.12.-11:00; 10.12.-9:30+11:30; 11.12.-9:30+11:30; 13.12.-17:00; 14.12.-9:30; 15.12.-9:30+11:30; 16.12.-11:00; 17.12.-11:00; 18.12.-9:30+11:30; 21.12.-9:30+11:30; 22.12.-9:30+11:30; 23.12.-17:00; 25.12.-11:00


Stephen Kings MISERY / Theatertext von Simon Moore (eine szenische Lesung)

Stadtbücherei-Münster/Am alten Steinweg
Sa, 26.9 und Mo,28.9. und Di, 29.9.2009 / 20:30 Uhr
10 €/ 7 € (nur Abendkasse)

TEAM: 
Mario Golden, freier Regisseur  und Schauspieler(New York/Berlin)
Andreas Robertz, freier Regisseur und Schauspieler(New York/Berlin), ehemals Leiter des Kinder- und Jugendtheaters der Städtischen Bühnen Münster
Carola v. Seckendorff, Schauspielerin, Regisseurin (Städtische Bühnen Münster), Sprecherin in der Westdeutschen Blindenhörbücherei
Cornelia Kupferschmid, Schauspielerin
Tina Toeberg,  freie Bühnen- und Kostümbilderin(Städtische Bühnen/Cactus Theater)
Kai Niggemann, Sounddesigner und Theatermusiker(Münster/Berlin)

 

Der preisgekrönte Bestsellerautor Paul Sheldon wird von seinem „größten Fan“ der ehemaligen Krankenschwester Anni Wilkes, nach einem Autounfall in einer verschneiten Hütte irgendwo in den Rocky Mountains festgehalten und gezwungen eine geschönte Fassung seiner schon oftmals prämierten Bestsellerreihe, deren Hauptfigur eine Frau namens MISERY ist, zu schreiben.
Er hatte sie sterben lassen und soll sie nun in einer neuen Folge wiederauferstehen lassen.

Es geht um Literatur, um künstlerische Identität, um die Phantasie des Lesers und um die Frage, ob Leiden bis an die Grenze des Aushaltbaren notwendig ist, um eine wirklich gute Geschichte zu schreiben. Was muss ein Schriftsteller opfern, um zu wahrer Inspiration zu gelangen?

Gleichzeitig geht es um den Prozess der Annäherung an einen theatralen Text, um die Erarbeitung von Charakteren und deren, in diesem Fall, extremen Emotionen. Diese Lesung ist ein Experiment, ein Stadium auf dem Weg zum aufgeführten Stück.
Wann beginnt Text zu leben?

Die STADTBÜCHEREI MÜNSTER ist so freundlich uns den Hauptraum der Bücherei für dieses Lese- Projekt zu überlassen, und wir freuen uns in einem solchen Raum, wo so viele Bücher täglich den Leser wechseln, direkt vor Ort, Papier zum Leben zu erwecken.

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